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Text von Ursula Cosmann anlässlich der Eröffnung der Ausstellung mit Cornelia Gutsche und Michael de Maiziere in der Galerie Ingeborg Vagt , 2000




Uta Jeran trat Mitte der neunziger Jahre in Berlin und in Norddeutschland mit ersten Arbeiten in Erscheinung... .Ihre dominierenden Themen Landschaft, Stilleben, Figurationen unterzieht sie einer zuweilen sperrigen Bildregie – einer unkonventionellen Gestaltungsweise. Dabei wechseln warme Rottöne mit kühler breitflächiger Farbpalette. Ihre stets im Unbestimmten belassenen Figuren umschließt sie mit kraftvollen, schwarzen Umrissen, einer angedeuteten Harmonie die dunkle Seite gegenüberstellend. Es scheint, als wolle Uta Jeran ästhetische Überhöhung im gleichen Maße meiden wie die erlebte Impression, um stattdessen das Resultat ihrer inneren Beobachtung wiederzugeben, eher spröde als elegant. –In Ihren Arbeiten auf Papier beweist die Malerin Sensibilität. Hier unterstützen feine Valeurs die Auflösung des Raumes ins Malerische…


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